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Probefahrten mit Vertrag

Bevor ein Autokauf abgewickelt wird, kann eine Probefahrt die Entscheidung über Für und Wider sehr erleichtern, denn schließlich genügt die Optik alleine nicht. Erst beim praktischen Testen kann sich der Kaufinteressent einen realen Eindruck über den Wagen verschaffen. Familien mit Kindern etwa legen andere Schwerpunkte als Autofahrer, die es sportlich mögen oder Unternehmer, die auf praktische Aspekte achten werden. Doch was ist, wenn bei der Probefahrt ein Unfall passiert? Ob selbst- oder fremdverschuldet: Jemand muss für den Schaden haften, und damit sowohl Kunde als auch Verkäufer abgesichert sind, ist ein Probefahrt Vertrag unerlässlich. Dabei ist es wichtig, dass mögliche Unfallschäden vertraglich geregelt sind. Zu den Voraussetzungen vor einer Probefahrt gehören auch, dass der Fahrer die Fahrt ausschließlich im Inland tätigt und über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt.

Probefahrt Vertrag: Absicherung bei Gebrauchtwagen

Für einige Probefahrten wird ein Vertrag aufgesetzt

Für einige Probefahrten wird ein Vertrag aufgesetzt

Bei einer Probefahrt mit einem gebrauchten Auto kann es auch auf kurzen Strecken zu einem Unfall kommen, bei dem hohe finanzielle Schäden entstehen können. Kaufinteressenten sollten wissen, dass sie für selbst verursachte Schäden haftbar gemacht werden. Eine Vollkaskoversicherung kommt im Allgemeinen für Schäden auf, dennoch muss der Fahrer bestimmte Kosten selbst tragen. Dazu zählen die Unkosten für eine Rückstufung innerhalb der Versicherung sowie die vertragliche Selbstbeteiligung. Die Höhe der Selbstbeteiligung kann im Probefahrt Vertrag mit festgehalten werden, ebenso die Höhe von Schäden, für die eine Hafpflichtversicherung aufkommt. In einem Probefahrt Vertrag für Gebrauchtwagen werden die persönlichen Angaben über den Verkäufer und Käufer festgehalten, ebenso alle wichtigen Daten des Fahrzeugs: Hersteller, Fahrzeugtyp, Kilometerstand und etwaige Schäden. Weiterhin enthält der Probefahrt Vertrag Regelungen über ausbezahlte Kautionen für die Dauer der Fahrt, sowie über deren Beginn und Ende. Der Fahrer versichert dem Verkäufer schriftlich, dass er keine Schadensersatzansprüche stellt, wenn er während der Fahrt Verstöße gegen die Verkehrsregeln begangen hat oder ein Bußgeld erhalten hat.

Probefahrt Vertrag beim Neuwagen

Der Verkäufer händigt dem Kaufinteressenten in der Regel vor einer Probefahrt eine schriftliche Haftungserklärung aus. Schäden bei einem Neuwagen müssen nur bei grober Fahrlässigkeit vom Käufer beglichen werden. Ansonsten wird vom Kunden allenfalls eine Selbstbeteiligung, in der Regel zwischen 300 und 1000 Euro, verlangt.