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Tipps zum Neu- & Gebrauchtwagenkauf

Die besten Tipps zur Preisverhandlung 

  • Zahlen Sie bar: Verhandeln Sie einen guten Barzahler-Rabatt. Preisnachlässe bis zu 10 Prozent sind möglich. Bei Neuwagen sogar bis zu 20 Prozent auf den Listenpreis.
  • Sparen Sie Kreditkosten: Finanzieren Sie Ihr Auto lieber über einen normalen Kredit, anstatt eine meist viel teurere Händlerfinanzierung abzuschließen. Den passenden Kredit finden Sie über einen Kreditvergleich.
  • Jahreswagen statt Neuwagen: Firmen und Autohäuser geben Neuwagen relativ häufig bereits nach einem oder anderthalb Jahren zurück. Solche Jahreswagen sind mit Abschlägen von über 25 Prozent auf den Listenpreis erhältlich.
  • Gratis Zusatzleistungen: Können Sie sich mit dem Autoverkäufer auf keinen preislichen Kompromiss einigen, dann verhandeln Sie über Zusatzleistungen (z. B. gratis Inspektion) oder hochwertiges Zubehör (z. B. ein Satz Reifen gratis).
  • Verhandlungsgeschick: Verbergen Sie Ihre Begeisterung und bringen Sie Schwächen des Autos ins Gespräch. Sie sollten dem Verkäufer nie das Gefühl geben, dass Sie mit der Verhandlung zufrieden sind.

 
Besichtigung: Vor allem bei Gebrauchtwagen sinnvoll

Am Anfang steht das Fahrzeug, für das Sie sich näher interessieren und das vom Händler oder einem Privatverkäufer angeboten wird. Doch anhand der Angaben können Sie nur kleinere Vergleiche anstellen, nicht selten fehlen auch wichtige Angaben.

Es ist also unbedingt notwendig, das Fahrzeug einmal zu besichtigen und eine Probefahrt zu machen. Suchen Sie zunächst in Datenbanken von Prüforganisationen oder Automobilclubs, ob bestimmte Mängel schwerpunktmäßig bei dem Modell vorkommen.

Wichtig sind bei der Besichtigung vor allem die Wartungsunterlagen, die Ihnen der Verkäufer vorlegen kann. Wann und wo wurde welche Wartung durchgeführt? Kann der Verkäufer dazu auch Originalrechnungen vorlegen? Zusätzlich sollten Sie den letzten HU-Prüfbericht zur Hand nehmen und einen sachkundigen Bekannten bitten, die Angaben darauf stichpunktartig zu überprüfen.

Je mehr Vorbesitzer das Fahrzeug aufweist, desto wahrscheinlicher sind grundlegende Beschädigungen. Und desto schwieriger ist es, ein „Scheckheft“-gepflegtes Fahrzeug zu bekommen.


Probefahrt: Darauf sollten Sie achten

Die Probefahrt gibt Ihnen ausführlich Gelegenheit, das Fahrzeug auf „Herz und Nieren“ zu testen. Nicht zuletzt bekommen Sie dadurch ein Gefühl, ob Sie mit dem Auto im Alltag zurechtkommen und ob es alle Ihre Anforderungen erfüllt. Bevor Sie den Autokauf ernsthaft verhandeln, sollten Sie jedenfalls Probefahrt vereinbaren.

Achten Sie darauf, dass Sie einen Termin außerhalb der üblichen Stoßzeiten vereinbaren. Dieser sollte möglichst bei Tageslicht stattfinden, denn das Fahrzeug ist für Sie neu und ungewohnt, die üblichen Handgriffe sitzen meist nicht auf Anhieb. Legen Sie sich zuvor eine Route zurecht, die möglichst Ortskerne, Landstraßen und Autobahnen abschnittsweise durchläuft. 

Bringen Sie Führerschein und Personalausweis mit, überprüfen Sie das Fahrzeug auf Mängel und lassen sich dann die Übernahme-Bestätigung gegenzeichnen. Sofern das Fahrzeug vollkaskoversichert ist, sollte das in der Übernahme-Bestätigung mit der jeweiligen Selbstbeteiligung festgehalten werden. Teilweise werden Vereinbarungen getroffen, wer im Schadensfall die Selbstbeteiligung trägt. Anschließend lassen Sie sich in den Funktionen des Fahrzeugs einweisen und starten die Route.

Während der Probefahrt sollten Sie Ihren Beifahrer alle Auffälligkeiten notieren lassen. Versuchen Sie, möglichst in Schrittgeschwindigkeit durch Ortschaften zu fahren, um dadurch Klappergeräusche leicht ausfindig zu machen. Falls Sie eine Garage oder einen Stellplatz haben, sollten Sie überprüfen, ob das Fahrzeug darin genug Platz findet. Es empfiehlt sich außerdem, kurz Rast zu machen und alle möglichen Klappen und Ablagen zu öffnen und die Lichtfunktionen des Autos zu überprüfen. Nach Rückgabe beim Verkäufer sollten Sie Testberichte vergleichen und über die Kaufentscheidung eine Nacht schlafen, gegebenenfalls mit anderen Probefahrten vergleichen.